Nicht die Ersten – Bewegungsgeschichten von Queers of Color in Deutschland
Lesung und Gesprächsrunde mit Tarek Shukrallah, Newroz Çelik und Jasmin Eding, u.a.
Mo 19.05.25 / 19:00 / Zentrale
Einlass 18:30
Bestuhlt im Zentrale

„Nicht die Ersten“ versammelt Bewegungsgeschichten queerer Schwarzer Menschen und People of Color in Deutschland seit den 1980er Jahren bis heute. Dabei rücken die Erzählungen von Zeitzeug*innen selbst in den Fokus der Geschichtsschreibung. Der Band versteht sich als aktivistische Intervention in eine cis-heteronormative Geschichte antirassistischer Kämpfe und in eine weiße Erzählung queerer Geschichte. Das Buch stellt zugleich ein Bewegungsarchiv und einen Beitrag zu einer Queer-of-Color-Kritik-Perspektive im deutschsprachigen Kontext dar. Die Texte geben Zeugnis und Inspiration für gegenwärtige und zukünftige Generationen von Queers of Color in ihren Kämpfen gegen Kapitalismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus und für emanzipatorische Kämpfe.
Das Buch vereint Beiträge von: Amir Saëmian, Birol Işık, Cihangir Gümüstürkmen, İpek İpekçioğlu, Jasco Viefhues, Jasmin Eding, Jin Haritaworn, Katharina Oguntoye, Koray Yılmaz-Günay, Mina Jawad, Newroz Çelik, Paisley Dalton, Saideh Saadat-Lendle, Sarnt Utamachote, Thao Ho, Tsepo Bollwinkel-Keele, Wassan Ali und Zezé Soares.
Tarek Shukrallah ist Politik- und Sozialwissenschaftler*in, Community-Organizer*in und Autor*in. Shukrallah beschäftigt sich unter anderem mit Queer-of-Color-Kritikperspektiven, queerer Bewegungsgeschichte und Intersektionalität in Deutschland sowie mit Sexualpolitiken und politischer Transformation in Nordafrika. Tarek Shukrallah lebt in Berlin und Tunis. „Nicht die Ersten„ geht auf eine mehrjährige umfangreiche Forschung, insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum Berlin, zurück und ist Tarek Shukrallahs erste Buchpublikation.
Newrotz Çelik ist Aktivist und seit 20 Jahren in verschiedenen sozialen Bewegungen aktiv und hat seit 2018 einen Podcast namens „Punch Up“.
Jasmin Eding ist seit 40 Jahren aktiv in der Schwarzen Bewegung und Mitbegründerin von ADEFRA e.V. Sie bezeichnet sich selbst als anti-rassistisch feministisch lesbische grassroots-Aktivistin.
In Kooperation dem Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg, PLUS for Refugees und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg im Rahmen des Jubiläums „Fünf Jahre Rainbow City Heidelberg“. Unterstützt durch den Runden Tisch gegen Rassismus der Stadt Heidelberg im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben.

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